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in der Schiebezone
DAX-Analyse vom 21.06.2026
In der Vorwoche setzte sich die Erholung beim DAX erwartungsgemäß
fort. Dabei gelang dem Index bereits am Montag ein Satz nach oben, anschließend
mündete der Verlauf weitgehend in eine Seitwärtsbewegung. Im Vergleich
der Freitagsschlusskurse bedeutet das einen Anstieg um 351 Punkte, dies entspricht
1,4 Prozent.
Die Notierung befindet sich weiterhin in der seit Monaten bestehenden Schiebezone,
nun aber wieder deutlich näher an der oberen Begrenzung. Durchbricht
der DAX sein Allzeithoch bei gut 25500 Zählern, entsteht ein neues Kaufsignal.
Dann wäre Luft bis auf rund 27000 Punkte. In der Gegenrichtung liegen
die wichtigen Unterstützungen unverändert bei 23500, 23000 und 21864
Punkten.

Im Chart auf Tagesbasis ist ersichtlich, dass der DAX die gesamte Vorwoche
mit geringen Schwankungen um die Marke von 25000 Zählern pendelte. Dem
Stochastik Oszillator genügte dies, um in seine obere Extremzone vorzudringen.
Damit wird die Luft jetzt schon wieder dünner. Ein Vorstoß in Richtung
des historischen Höchststands ist zwar noch denkbar, ein Ausbruch nach
oben erscheint aus heutiger Sicht aber fraglich.
Zu bedenken ist auch, dass am Freitag der große Verfalltag an der Terminbörse
war. Dieses Ereignis führt nicht selten zu gewissen Verschiebungen am
Aktienmarkt, die anschließend wieder korrigiert werden. Daher besteht
für Anleger derzeit kein Handlungsbedarf, auch wenn wir tendenziell eher
mit nachgebenden Kursen rechnen.
Hier geht es zu den Indikatoren-Charts:
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Autor: Oliver Schultze