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Kurzfristige
Schwäche zu erwarten
DAX-Analyse vom 10.05.2026
In der Vorwoche gelang dem DAX tatsächlich der Durchbruch der Horizontalen
bei 24500 Punkten, anschließend arbeitete der Index das Kursziel 25000
Punkte problemlos ab. Dann zogen sich die Bullen aber schon wieder zurück,
und es ging zurück unter die Horizontale. Per Saldo verblieb ein kleines
Wochenplus von 46 Pünktchen, dies entspricht 0,2 Prozent.
Die mittelfristige Perspektive betreffend ergeben sich daraus natürlich
keine neuen Impulse. Es bleibt weiterhin bei einer Seitwärtsbewegung,
die jedoch angesichts der gestiegenen Schwankungsbreite auch rasch beendet
sein könnte. Ein neues Kaufsignal entsteht, wenn die Notierung das Allzeithoch
bei 25508 Punkten klar nach oben durchbrochen hat. In der Gegenrichtung wäre
ein nachhaltiges Abtauchen unter 23500 bzw. 23000 Zähler ein bearishes
Signal, auch wenn bei 21864 Punkten noch das Jahrestief als schwache Unterstützung
liegt.

Kurzfristig deuten sich jetzt, nach dem missglückten Durchbruch der 24500
Zähler, eher fallende Kurse bei den deutschen Blue Chips an. Dafür
spricht auch der Stochastik Oszillator, der gerade seine Signallinie nach
unten kreuzte. Denkbares Kursziel ist wie so oft das untere Bollinger Band,
welches sich aktuell bei 23588 Punkten befindet.
Der DAX hüpfte in der vergangenen Woche zwar munter Auf und Ab, bewegte
sich unter dem Strich aber kaum. Jetzt wäre es keine Überraschung,
wenn sich die fallende Tendenz der letzten beiden Tage fortsetzt. Ein neues
mittelfristiges Verkaufsignal zeichnet sich derzeit aber nicht ab. Gelingt
hingegen der erneute Sprung über 24500 Punkte, könnten die Bullen
wieder die Oberhand gewinnen.
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Autor: Oliver Schultze