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Das Warten auf den Ausbruch dauert an
DAX-Analyse vom 24.08.2025
In der Vorwoche dümpelte der DAX unter geringen Umsätzen seitwärts.
Nennenswerte Schwankungen waren nicht zu beobachten, der Abstand zwischen
Wochentief und -hoch beträgt gerade einmal 265 Punkte. Per Saldo ist
im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein klitzekleines Plus von 4 Pünktchen
zu verzeichnen.
Neue charttechnische Impulse haben sich mit dieser geradezu lethargischen
Woche freilich nicht ergeben. Ein neuer Angriff auf den Widerstand bei 24500
Zählern fand nicht statt, bereits bei gut 24440 Punkten bekamen die Bullen
kalte Füße. Die Unterstützung bei 23500 Punkten geriet jedoch
nicht ansatzweise in Gefahr. Diese Horizontale wird aktuell auch vom haarscharf
darunter verlaufenden mittleren Bollinger Band gefestigt. Ein neues mittelfristiges
Signal ergibt sich weiterhin erst, wenn der Index aus dem Bereich 23500/24500
Punkte ausgebrochen ist.
Die bewegungsarme Seitwärtsbewegung der letzten Monate ist im Chart auf
Tagesbasis gut ersichtlich. Die ständigen Richtungswechsel sorgten dafür,
dass sogar der in trendlosen Phasen eigentlich recht brauchbare Stochastik
seit Mitte Juli nicht mehr seine Extremzonen erreichte. Anleger können
in einer solchen Lage nur abwarten und sich damit trösten, dass auf solch
bewegungsarme Zeiten nicht selten kräftige Bewegungen folgen.
Der DAX trat in der vergangenen Woche auf der Stelle, befindet sich derzeit
aber auch nur knapp unter dem Widerstand bei 24500 Punkten. Ein neuer Angriff
auf diese Marke ist für die kommende Woche also denkbar. Gelingt der
nachhaltige Ausbruch nach oben, wäre dies ein neues Kaufsignal. Andernfalls
sollten sich Anleger auf eine weitere Seitwärtsbewegung oder sogar einen
Rückgang bis zu dem Support bei 23500 Zählern einstellen.
Hier geht es zu den Indikatoren-Charts:
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Autor: Oliver Schultze