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Im
Korrekturmodus
DAX-Analyse vom 07.06.2026
Beim DAX war in der Vorwoche die erwartete Abwärtsbewegung zu beobachten.
Darüber konnte auch der leichte Anstieg, der bis Dienstag andauerte,
nicht hinwegtäuschen. Per Saldo ist im Vergleich der Freitagsschlusskurse
ein Rückgang um 346 Punkte bzw. 1,4 Prozent zu registrieren.
Auf mittelfristige Sicht ergaben sich daraus keine neuen Impulse. Der Widerstand
bei rund 25500 Zählern scheint gefestigt. Ein signifikanter Durchbruch
dieser Marke wäre ein neues Kaufsignal, dann sollte der Index über
27000 Punkte klettern. Eher rechnen wir nun aber mit weiter fallenden Notierungen
bei den deutschen Blue Chips. Unterstützungen finden sich zunächst
bei 23500 und 23000 Punkten. Spätestens mit Unterschreiten des Jahrestiefs
bei 21864 Zählern generiert der DAX ein Verkaufsignal, dann droht ein
Rückgang unter 20000 Punkte.

Im unteren Chart stoppte der Rückgang, wieder einmal, am mittleren Bollinger
Band. Der Stochastik Oszillator tauchte bereits in seine untere Extremzone
ein. Ob dies aber für einen Anstieg am Montag ausreicht, ist zweifelhaft.
Der Verlauf der US-Börsen am Freitag Abend, nach deutschem Börsenschluss,
verheißt für den Auftakt am Montag jedenfalls nichts Gutes.
Der DAX befindet sich seit knapp zwei Wochen im Korrekturmodus, und dies dürfte
zunächst auch noch andauern. Ein Rückgang bis in den Bereich von
24000 Punkten, oder knapp darunter, wäre aus unserer Sicht nicht überraschend.
Für neue Long-Positionen bleibt ein Kaufsignal, also ein Durchbruch des
Allzeithochs, abzuwarten.
Hier geht es zu den Indikatoren-Charts:
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Autor: Oliver Schultze