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Noch
immer in der Handelsspanne
DAX-Analyse vom 31.05.2026
Der DAX kletterte in der Vorwoche planmäßig Richtung Allzeithoch
und verfehlte diese Höchstmarke nur um rund 70 Zähler. Anschließend
bröckelten die Kurse der deutschen Blue Chips leicht ab. Unter dem Strich
ist im Vergleich der Freitagsschlusskurse ein leichtes Plus von 216 Punkten
bzw. 0,9 Prozent zu verzeichnen.
Die seit über einem Jahr bestehende Seitwärtsbewegung setzt sich
also fort. Gelingt es dem Index, seinen historischen Höchststand bei
gut 25500 Punkten nachhaltig zu überwinden, liegt ein neues Kaufsignal
vor. Dann wäre mit einem Anstieg auf mehr als 27000 Zähler zu rechnen.
In der Gegenrichtung liegen Unterstützungen bei 23500, 23000 und 21864
Punkten.

Kurzfristig deuten sich nun aber eher fallende Notierungen an. Der DAX scheiterte
nicht nur knapp unterhalb seines Allzeithochs, sondern prallte auch im Bereich
des oberen Bollinger Bandes nach unten ab. Der Stochastik Oszillator quittierte
dies mit einem Verkaufsignal. Ein Rückgang bis zum mittleren Bollinger
Band, aktuell bei 24671 Zählern, wäre nun keine Überraschung.
Etwas darunter, bei knapp 24500 Punkten, liegt dann auch noch eine Horizontale.
Diese hat zuletzt jedoch an Bedeutung eingebüßt.
Der DAX befindet sich noch immer innerhalb seiner Handelsspanne und unternahm
zuletzt auch keinen ernsthaften Ausbruchversuch. Jetzt ist für die kommende
Woche eher mit einer Abwärtsbewegung zu rechnen, ein Ausbruch nach unten
deutet sich aber nicht an. Sollte hingegen der Durchbruch klar über 25500
Punkte gelingen, springen die Börsenampeln auf grün.
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Autor: Oliver Schultze