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DAX-Analyse vom 26.07.2026
Der DAX ließ es in der vergangenen Woche eher ruhig angehen und pendelte
gemütlich um die Marke von 25000 Zählern. Im Vergleich der Freitagsschlusskurse
stand letztlich ein Plus von 268 Punkten bzw. knapp 1,1 Prozent zu Buche.
Die mittelfristige Seitwärtsbewegung fand also wie erwartet ihre Fortsetzung.
Nach dem jüngsten, wenn auch nur geringen, Anstieg ist deutlich, dass
der Index den fehlgeschlagenen Ausbruch nach oben gut weggesteckt hat. Nun
muss sich zeigen, ob die Bullen bereits ausreichend Kraft für einen neuen
Anlauf gesammelt haben. Ein neues Kaufsignal entsteht mit einem nachhaltigen
Sprung über das Allzeithoch bei 25900 Punkten.

Im unteren Chart ist gut zu erkennen, dass die Notierung seit Wochen um das
mittlere Bollinger Band pendelt. Bei einem Anstieg über diese gleitende
Durchschnittslinie setzen schnell Gewinnmitnahmen ein. Entfernt sich der DAX
aber etwas weiter nach unten, wird regelmäßig zurückgekauft.
Aufgrund dieser ständigen Richtungswechsel bei gleichzeitig nur geringen
Bewegungen hat sogar der in Seitwärtsbewegungen meist recht zuverlässige
Stochastik Oszillator seine Aussagekraft eingebüßt.
Daher können Anleger jetzt weiterhin nur abwarten, bis diese Art Nichtangriffspakt
zwischen Bullen und Bären beendet ist. Runter geht es erfahrungsgemäß
meist deutlich schneller als hoch, trotzdem ist ein Verkaufsignal vorerst
nicht greifbar. Bleibt also die Hoffnung, dass es dem DAX gelingt, seinen
historischen Höchststand zu knacken.
Hier geht es zu den Indikatoren-Charts:
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Autor: Oliver Schultze