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Die Krisenwährung ist in der Krise
Gold-Analyse vom 15.03.2020


Zu Beginn der Vorwoche kletterte der Goldpreis
leicht über den Widerstand bei 1700, dann mündete der Verlauf in
eine kräftige Abwärtsbewegung. So verlor das Edelmetall im Wochenvergleich
letztlich satte 143 Dollar.
Diesmal konnte das Gold, das oftmals als sicherer Hafen in Krisenzeiten gilt,
also nicht vom starken Kursverfall an der Börse profitieren. Im Gegenteil,
die Notierung fiel auf den tiefsten Stand seit dem Jahreswechsel. Charttechnisch
ist das Edelmetall mit dem dynamischen Durchbruch der Unterstützung bei
gut 1550 nun eindeutig angeschlagen, was auf weiter sinkende Notierungen hindeutet.
Entwarnung bringt hier nur eine rasche Rückkehr über 1550 Dollar.

Autor: Oliver Schultze