
In der vergangenen Woche drückten Gewinnmitnahmen den EuroStoxx um knapp
68,3 Punkte (-2,7 Prozent) abwärts.
Damit erwies sich der Index der europäischen Blue Chips einmal mehr als
"Hebelprodukt" gegenüber den US-Werten in S&P und Dow.
Die beiden langfristigen Schaubilder tragen nicht wesentlich zur Erhellung
der technischen Lage bei. Die Kurse nähern sich wieder der 200-Tage-Linie
und fielen unter die bei 2500 Punkten beginnende Supportzone.

Diese ist auch im Chart auf Tagesbasis eingezeichnet und wurde durch den schwachen
Wochenschluss inzwischen klar durchbrochen. Die Indikatoren zeigen noch keine
untere Trendwende, so dass weiter abbröckelnde Kurse mit Ziel bei 2400
realistisch erscheinen.

Jetzt den Dr.Schulz-Börsen-Wandplaner 2004 sichern:
Update vom 29.10. (Kurzfristchart aktualisiert):
Die Erwartung weiter abbröckelnder Kurse erwies sich vor dem Hintergrund wieder steigender Notierungen in den USA als falsch. Inzwischen kletterte der EuroStoxx wieder über die Widerstandsmarke um 2520 Punkte zurück.
Neuer Handlungsbedarf lässt sich daraus nicht ableiten.
Unterhalb des September-Hochpunktes lassen sich noch Widerstände knapp
unterhalb von 2600 Punkten (Mitte Oktober), knapp oberhalb von 2600 Punkten
(Ende September und bei 2640 Punkten (Anfang September) ersehen.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz