
Die vergangene Börsenwoche führte den Dow nach einem positiven Auftakt abwärts: Der Index büsste 139,3 Punkte ein. Das entspricht einem Minus von 1,4 Prozent.
Im Schaubild auf 3-Jahres-Basis lässt sich dieser Rückgang noch als
Pull-Back auf die zuletzt überwundene (gestrichelte) Abwärtstrendlinie
klassifizieren. Auch der Langfrist-MACD (auf Wochenbasis) hält sich noch
über seiner Signallinie - wenn auch nur so knapp, dass es bei der im Bild
gewählten Auflösung nicht mehr zu erkennen ist. Auf dieser Zeitbasis
präsentieren sich die US-Standardwerte also noch positiv.

Das untere Schaubild hingegen spricht für weiteres Abwärtspotenzial
bis zur nächst tieferen Unterstützung bei 9300 Punkten. Beide Indikatoren
deuten klar abwärts. Die Lage hellt sich aus technischer Sicht auf, falls
ein erneuter Anstieg über die Widerstandszone unterhalb von 9700 Punkten
gelingt.

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Update vom 29.10. (Kurzfristchart aktualisiert):
Trotz der ungünstigen Indikatorlage trieben Käufe den Dow gleich zu Wochenbeginn aufwärts. Der Index eroberte bis zur Wochenmitte wieder die genannte Chartmarke zurück, so dass nun die Lage aus technischer Sicht wieder offen ist.
So lange sich die US-Standardwerte unterhalb des Monatshochs
(bei 9850 Punkten) halten, besteht für Anleger kein Handlungsbedarf.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz