
Im unteren Chart auf Tagesbasis deuten beide Indikatoren abwärts, wobei
der Stochastik schon fast seine untere Extremzone erreichte. Auffällig
ist aber die seit über zwei Wochen zu beobachtende starke Kontraktion der
Bollinger Bänder. Der Abstand hat sich von über 3000 Punkten vor zweieinhalb
Wochen auf zuletzt nur noch 1233 weniger als halbiert. Ein derartiges Zusammenziehen
der Bänder ist häufig ein Vorläufer starker Bewegungen, wie zuletzt
im Mai. Da die Bollinger Bänder in einem solchen Fall keine Aussage über
die Bewegungsrichtung liefern, ist die Lage spannend.
Auch wenn wir noch immer davon ausgehen, dass im März keine V-förmige
Trendwende vollzogen wurde, ist derzeit in beide Richtungen ein Ausschlag denkbar.
Entscheidend dürfte sein, in welche Richtung sich der DAX aus der Spanne
12000/12500 entfernt, wobei der Ausbruch nachhaltig zu erfolgen hat. Dann könnte
sich eine kräftige Bewegung in Ausbruchsrichtung anschließen.
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