
Mit einem leichten Minus von 49 Punkten (ein Abschlag von 0,5 Prozent) beendete der Dow die vergangene Handelswoche. Dabei ging es in der ersten Hälfte zunächst abwärts bis zur Unterstützungszone oberhalb von 10.400 Punkten, und in der zweiten Wochenhälfte per Saldo wieder leicht nach oben.
Die US-Blue-Chips bewegen sich im charttechnischen Niemandsland zwischen 10.400
und 10.600 Zählern. So lange der Index nicht aus dieser Range ausbricht,
lohnt ein Einstieg unter technischen Gesichtspunkten nicht.

Die weitere Marschrichtung ist derzeit völlig offen. Der Langfrist-MACD
im mittleren Schaubild deutet nach wie vor aufwärts, während der MACD
auf Tagesbasis noch unter seiner Signallinie verharrt (und damit eher abwärts
deutet).
Für Anleger bleiben die Hoch- und Tiefpunkte dieses Monats entscheiden:
Ein Ausbruch über 10.600 Punkte ist als kurzfristiges Einstiegssignal zu
werten, während ein Abrutschen unter 10.400 Zähler ein Verkaufsignal
wäre.
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Update vom 15.12. (Kurzfristchart aktualisiert):
Der Dow startete schwungvoll in die Woche und konnte seine jüngsten
Hochs hinter sich lassen. Inzwischen erreichte er das Niveau der Jahreshöchstände
(von Februar).
Das genannte Kaufsignal wurde damit ausgelöst. Stopp-Loss auf Einstiegsniveau
setzen.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz