
Auch im unteren Chart auf Tagesbasis stoppte die Aufwärtsreaktion fast
punktgenau am mittleren Bollinger Band. Zugleich kletterte der Stochastik Oszillator
bis in seine obere Extremzone. Dies nährt die These, dass es sich bei dem
jüngsten Anstieg nur um eine Korrektur innerhalb der Mitte Juni gestarteten
Abwärtsbewegung handelt. Unter diesem Gesichtspunkt wäre auch mit
Blick auf diesen Chart schon bald ein weiterer Abwärtsschub zu erwarten.
Insofern bleibt der DAX trotz des jüngsten Anstiegs angeschlagen. Für
ein neues Kaufsignal müssen Anleger aus heutiger Sicht unverändert
den nachhaltigen Durchbruch des Allzeithochs bei 13597 abwarten. Wir rechnen
jedoch, selbst bei einer kurzfristigen Fortsetzung der Aufwärtsreaktion,
schon bald mit einem weiteren Abwärtsschub und Indexständen unterhalb
von 12000 Zählern.
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