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Mittelfristig
angeschlagen, kurzfristig positiv
Nasdaq-Analyse vom 29.08.2010

Gleich zu Beginn der Vorwoche fiel der Nasdaq 100 unter die Marke von 1815
Zählern und löste damit ein kurzfristiges Verkaufsignal aus. Im
Verlauf fiel die Notierung bis auf 1747, per Schlusskurs konnte aber bereits
der erste Support bei 1770 knapp behauptet werden. Der Wochenvergleich zeigt
per Saldo dann ein Minus von 34 Punkten, dies entspricht 1,9 Prozent.
Im Chart auf Wochenbasis ist die Aufwärtstrendlinie, die an den Tiefpunkten
von März 2009 und Juli diesen Jahres anliegt, jetzt sichtbar angekitzelt.
Weiter bröckelnde Kurse ließen das Kursziel 1665 auf die Agenda
springen. Etwas Hoffnung bereits jedoch die Tatsache, dass sich der Index
im Wochenverlauf merklich von seinen Tiefständen erholen konnte. Insofern
könnte, bei steigenden Kursen zu Wochenbeginn, ein Trendbruch in allerletzter
Sekunde abgewendet werden.

Der Stochastik im unteren Tageschart
spricht für diese Variante. Als Signalgeber dient in diesem Zeitfenster
der Aufwärtstrend, der sich im August bildete. Zu Wochenbeginn verläuft
diese Trendlinie nur noch knapp über 1800 Punkten. Ein Durchbruch nach
oben wäre ein kurzfristiges Kaufsignal, Indexstände bei gut 1900
dann wieder greifbar.
Während die Technologiewerte mit Blick auf das mittlere Schaubild als
angeschlagen zu bezeichnen sind, deutet der untere Chart nun eher auf steigende
Notierungen hin. Wer also mit dem Durchbruch der 1815 nach unten auf fallende
Kurse gesetzt hat, sollte jetzt einen sehr engen Stopp setzen. Verlässt
der Nasdaq 100 in den kommenden Tagen den sehr kurzfristigen Abwärtstrend,
können Anleger hingegen auf steigende Kurse setzen.

Autor: Oliver Schultze