
In der vergangenen Woche lief der Dow nach anfänglichen Kursgewinnen per Saldo seitwärts. Gegenüber Vorwochenschluss blieb ein leichtes Plus von 10,7 Punkten.
Damit schlossen die US-Blue-Chips einmal mehr im unteren Bereich ihrer Unterstützung
um 11.140 Zähler. Die Charttechnik präsentiert sich unverändert:
mittelfristig bleiben die Aufwärtstrends intakt, kurzfristig ist die Lage
eher durchwachsen.

Insbesondere der MACD auf Tagesbasis deutet trotz der Kursgewinne zu Beginn
der vergangenen Woche weiter abwärts.
Als nächst tiefere Unterstützung kommt der im unteren Chart eingezeichnete
Aufwärtstrend bei aktuell ~11.110 Punkten in Betracht. Allerdings wäre
im Falle eines Tests dieser Trendlinie die aktuell erreichte Supportzone um
11.140 Punkte unterschritten, was negativ zu werten wäre.
Es bleibt daher bei der Einschätzung, dass sich beim Dow ohne einen Durchbruch
zu neuen Hochs keine Käufe aufdrängen. Bestehende Calls sollten sicherheitshalber
auf dem aktuellen Niveau nach unten abgesichert werden. Sollte der Index durch
seine Aufwärtstrendlinie bei ~11.100 Zählern sacken, können Mutige
auch auf Puts setzen.

Update vom 12.04. (Kurzfristchart aktualisiert):
Zunächst fiel der Dow unter die genannte
Chartmarke um 11.140 Punkte, konnte sich bis Mittwoch allerdings wieder von
unten an den Bereich herantasten. Damit bleibt der eingezeichnete Aufwärtstrend
im unteren Schaubild intakt - und die Lage weiter offen.
Doch insbesondere der MACD auf Tagesbasis bleibt klar unter seiner Signallinie,
was negativ zu werten ist. Die Charttechnik würde auch im Fall weiter
kletternder Kurse nicht für einen Einstieg in Calls sprechen. Eindeutiger
wäre die Lage hingegen, wenn der Index unter die Aufwärtstrendlinie
bei rund 11.100 Punkten fallen würde: Dann können Anleger mit Puts
auf weiter nachgebende Kurse setzen. Kursziel in diesem Fall: der Supportbereich
um 10.960 Zähler.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz