Dow-Analyse vom 09.04.2006

sowie im Anschluss Update vom 12.04.

Chart seit 1982, 3-Jahres- und 6-Monats-Chart

Schlußkurse seit 1982

In der vergangenen Woche lief der Dow nach anfänglichen Kursgewinnen per Saldo seitwärts. Gegenüber Vorwochenschluss blieb ein leichtes Plus von 10,7 Punkten.

Damit schlossen die US-Blue-Chips einmal mehr im unteren Bereich ihrer Unterstützung um 11.140 Zähler. Die Charttechnik präsentiert sich unverändert: mittelfristig bleiben die Aufwärtstrends intakt, kurzfristig ist die Lage eher durchwachsen.

3-Jahres-Wochencandles

Insbesondere der MACD auf Tagesbasis deutet trotz der Kursgewinne zu Beginn der vergangenen Woche weiter abwärts.
Als nächst tiefere Unterstützung kommt der im unteren Chart eingezeichnete Aufwärtstrend bei aktuell ~11.110 Punkten in Betracht. Allerdings wäre im Falle eines Tests dieser Trendlinie die aktuell erreichte Supportzone um 11.140 Punkte unterschritten, was negativ zu werten wäre.

Es bleibt daher bei der Einschätzung, dass sich beim Dow ohne einen Durchbruch zu neuen Hochs keine Käufe aufdrängen. Bestehende Calls sollten sicherheitshalber auf dem aktuellen Niveau nach unten abgesichert werden. Sollte der Index durch seine Aufwärtstrendlinie bei ~11.100 Zählern sacken, können Mutige auch auf Puts setzen.

6-Monats-Tagescandles


Update vom 12.04. (Kurzfristchart aktualisiert):

Zunächst fiel der Dow unter die genannte Chartmarke um 11.140 Punkte, konnte sich bis Mittwoch allerdings wieder von unten an den Bereich herantasten. Damit bleibt der eingezeichnete Aufwärtstrend im unteren Schaubild intakt - und die Lage weiter offen.

Doch insbesondere der MACD auf Tagesbasis bleibt klar unter seiner Signallinie, was negativ zu werten ist. Die Charttechnik würde auch im Fall weiter kletternder Kurse nicht für einen Einstieg in Calls sprechen. Eindeutiger wäre die Lage hingegen, wenn der Index unter die Aufwärtstrendlinie bei rund 11.100 Punkten fallen würde: Dann können Anleger mit Puts auf weiter nachgebende Kurse setzen. Kursziel in diesem Fall: der Supportbereich um 10.960 Zähler.

 

Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz



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