DAX-Analyse vom 05.02.2006

sowie im Anschluss Update vom 08.02.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005


Langfristchart seit 1977

Wie an dieser Stelle erwartet setzte sich die Aufwärtsbewegung beim DAX in der Vorwoche fort. Nach zwischenzeitlich rund zwei Prozent Wochengewinn setzten zum Ende der Woche dann Gewinnmitnahmen ein, die das Plus im Vergleich der Freitagsschlusskurse auf magere 10 Punkte bzw. 0,2 Prozent schrumpfen liessen.

Die lange weiße Kerze der Vorwoche konnte der DAX somit nicht wiederholen. Im Chart auf Wochenbasis prallte die Notierung am oberen Bollinger Band ab. Dies könnte jetzt zunächst in eine Korrektur münden, auch wenn die mittelfristigen Aussichten weiterhin positiv sind und sich noch keine obere Trendwende abzeichnet.


Wochencandles seit Januar 2000

Auch der untere Chart auf Tagesbasis deutet jetzt auf eine Verschnaufpause hin. In diesem Zeitfenster prallte die Notierung ebenfalls am oberen Bollinger Band nach unten ab, zugleich generierte der Stochastik ein Verkaufsignal. Erstes Korrekturziel ist jetzt der Support bei 5550 Zählern, dem sich auch das mittlere Bollinger Band bei aktuell 5540 Punkten nähert. Darunter müsste dann sogar mit einem Test des Januar-Tiefs bei knapp 5300 Zählern gerechnet werden.

Für die kommende Woche sollten Anleger eher mit bröckelnden Kursen bei den deutschen Standardwerten rechnen. Ein neues Kaufsignal entsteht erst wieder mit einem Sprung über das jüngste Hoch bei 5760 Punkten. Eher ist aber ein Test der Unterstützung bei 5550 zu erwarten. Dann bleibt zu beobachten, ob die Bullen dann wieder das Kommando übernehmen oder aber sich die Korrektur noch in Richtung 5300 fortsetzt.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 08.02. (Kurzfristchart aktualisiert):

In der laufenden Woche pendelte der DAX mit nur geringen Schlusskurs-Schwankungen seitwärts.

Damit blieb den Anlegern zwar eine Fortsetzung der Korrektur erspart, ein neues Kaufsignal liegt aber noch in der Ferne. Weiterhin sollte dafür der Sprung über 5760 Zähler abgewartet werden.

Strategie: Unverändert die Calls mit engem Stopp (5650, close) halten. Nach dem Verlauf der ersten Wochenhälfte drängt sich mit Unterschreiten dieser Marke jedoch keine Put-Position auf.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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