Nasdaq Composite-Analyse vom 05.02.2006
sowie im Anschluss Update vom 08.02.

In der Vorwoche kletterte der compx zunächst noch etwas weiter
nach oben, ohne jedoch einen Versuch zu unternehmen, über die Marke
von 2333 Zählern auszubrechen. In der zweiten Wochenhälfte
gab der Index dann merklich nach, so dass unter dem Strich ein Wochenminus
von 42 Punkten bzw. 1,8 Prozent zu verzeichnen war.
Die Lage in den beiden längerfristigen Schaubildern bleibt damit
unverändert. Wie schon in der Vorwoche an dieser Stelle geraten,
sollten Anleger einen Ausbruch aus der Spanne 2200/2333 abwarten und
sich erst dann in Ausbruchrichtung positionieren.

Mit Blick auf den unteren kurzfristigen Chart, in dem insbesondere die
beiden Indikatoren nach unten deuten, ist jetzt eher mit einer Fortsetzung
der Korrektur bis auf 2200 Zähler zu rechnen. Solange aber dieser
Support, der vor allem im Chart auf Wochenbasis als recht massiv und bedeutend
zu erkennen ist, nicht unterschritten wird, besteht kein Grund zur Sorge.
Insofern sollten Anleger sich für die kommende Woche auf weiter nachgebende
Notierungen einstellen. Ein Test des Unterstützungsbereichs bei 2200/20
Zählern ist recht wahrscheinlich. Dann sollte der compx nach oben
abprallen und es zumindest zu einer Gegenreaktion kommen. Nur wenn der
Index klar unter 2200 Zähler fällt, trüben sich die Aussichten
ein.
Update vom 08.02. (Kurzfristchart aktualisiert):
Ab Wochenbeginn gab der compx wie erwartet nach, konnte dann am Mittwoch aber wieder Terrain zurückgewinnen und notiert zur Vorwoche kaum verändert.
Das Auf und Ab der letzten Wochen/Monate setzte sich fort, charttechnisch ergaben sich keine neuen Impulse. Weiterhin bleibt ein Ausbruch aus der Handelsspanne zwischen 2200 und 2333 Zählern abzuwarten.
Strategie: Weiter Pulver trocken halten.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz