Nasdaq Composite-Analyse vom 05.02.2006

sowie im Anschluss Update vom 08.02.

Chart seit 1990, Wochenchart seit 2003 und Chart seit Januar 2005


Schlußkurse seit 1990

In der Vorwoche kletterte der compx zunächst noch etwas weiter nach oben, ohne jedoch einen Versuch zu unternehmen, über die Marke von 2333 Zählern auszubrechen. In der zweiten Wochenhälfte gab der Index dann merklich nach, so dass unter dem Strich ein Wochenminus von 42 Punkten bzw. 1,8 Prozent zu verzeichnen war.

Die Lage in den beiden längerfristigen Schaubildern bleibt damit unverändert. Wie schon in der Vorwoche an dieser Stelle geraten, sollten Anleger einen Ausbruch aus der Spanne 2200/2333 abwarten und sich erst dann in Ausbruchrichtung positionieren.

WochenCandles seit Januar 2000

Mit Blick auf den unteren kurzfristigen Chart, in dem insbesondere die beiden Indikatoren nach unten deuten, ist jetzt eher mit einer Fortsetzung der Korrektur bis auf 2200 Zähler zu rechnen. Solange aber dieser Support, der vor allem im Chart auf Wochenbasis als recht massiv und bedeutend zu erkennen ist, nicht unterschritten wird, besteht kein Grund zur Sorge.

Insofern sollten Anleger sich für die kommende Woche auf weiter nachgebende Notierungen einstellen. Ein Test des Unterstützungsbereichs bei 2200/20 Zählern ist recht wahrscheinlich. Dann sollte der compx nach oben abprallen und es zumindest zu einer Gegenreaktion kommen. Nur wenn der Index klar unter 2200 Zähler fällt, trüben sich die Aussichten ein.


Tages-Chart seit März 2003

 

Update vom 08.02. (Kurzfristchart aktualisiert):

Ab Wochenbeginn gab der compx wie erwartet nach, konnte dann am Mittwoch aber wieder Terrain zurückgewinnen und notiert zur Vorwoche kaum verändert.

Das Auf und Ab der letzten Wochen/Monate setzte sich fort, charttechnisch ergaben sich keine neuen Impulse. Weiterhin bleibt ein Ausbruch aus der Handelsspanne zwischen 2200 und 2333 Zählern abzuwarten.

Strategie: Weiter Pulver trocken halten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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