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Bull
Run
Dow Jones-Analyse vom 24.11.2013


Autor: Lutz Mathes
Nachdem er bereits zuvor die letzte Widerstandszone im Bereich um 15.700 Zähler
hinter sich gelassen hatte, konnte der Dow Jones Industrials auch in der vergangenen
Woche weiter zulegen. Er stieg nach anfänglichem Zögern letztlich
um weitere 103,1 Punkte an. Das entspricht einem Wochenplus von 0,6 Prozent.
Für die zum Halten empfohlenen Calls war das zwar kein Renditeturbo,
doch die Chancen für einen weiteren Anstieg bleiben durch diese Entwicklung
gewahrt. Im mittleren Schaubild bewegt sich der Kurs weiter über der
zurück eroberten langfristigen Aufwärtstrendlinie, die aktuell bei
16.000 Zählern verläuft.
Im unteren Chart erfreut die zuletzt bullishe Tendenz, die kleine Scharte
am Mittwoch wurde gleich ausgewetzt, und zum Wochenschluss schloss der Dow
auch diese Woche auf Allzeithoch. Ein gutes Zeichen, die Anleger spielen ganz
offenbar "buy on Dips" und die Profis trauen sich mit vollen Büchern
ins Wochenende.

Damit bleiben Calls auch in der kommenden Woche haltenswert, auch wenn sich
die weißen Wochenkerzen inzwischen auf sieben Stück in Folge aufsummieren;
ein Rückschlag wird wahrscheinlicher. Klar ist auch, dass die Hausse-Bewegung
nicht durch nennenswerte Verbesserungen bei den Unternehmensgewinnen oder
einer Aufhellung der konjunkturellen Frühindikatoren getrieben wird.
Sondern nur durch die Erwartungen (Gier) der Anleger.
So lange sich der Dow dabei so anschaulich in Trends bewegt, soll uns das
recht sein. Die Frage ist nur, wo sichert man sich als Anleger sinnvollerweise
nach unten ab? Eine schwache Unterstützung hat sich in den letzten Tagen
im Bereich von 16.000 Punkten ausgebildet. Wer auf heißen Scheinen sitzt,
kann die Gewinne zum Teil schon dort einloggen. Etwas mehr Luft zum Atmen
lässt man dem Markt, wenn man das Tief aus der letzten Woche im Bereich
von 15.900 Punkten als Stopp-Marke nutzt. Wer mittelfristig agiert, kann sein
persönliches Stopp auch bei der letzten eingezeichneten Unterstützung
im Bereich von 15.658 Punkten belassen. Dort liegt der untere Rand der von
uns auf Tagesbasis ermittelten Hochpunkte seit August.
