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Bislang
nur ein Pull-Back
Dow Jones-Analyse vom 30.06.2013


Autor: Lutz Mathes
Der Dow konnte in der letzten Woche wieder zulegen. Er stieg um 151,3 Punkte
- das entspricht einem Prozent.
Die Charttechnik präsentiert sich durch diesen Anstieg geringfügig
freundlicher als vor einer Woche. Auf Basis des mittleren Schaubildes konnte
sich der Dow in den von uns seit dem Tiefpunkt 2009 (nicht im Bild) eingezeichneten
Aufwärtstrend zurückretten. In Folge sieht der zwischenzeitliche Ausflug
der Lunte unter die Trendlinie nicht mehr so dramatisch aus, schließlich
blieb der Kerzenkörper über der Trendlinie. Weniger erfreulich ist
die Lage beim mittelfristigen MACD (Betrachtung auf Wochenbasis), wo sich ein
Verkaufsignal ergab.

Im unteren Chart auf Tagesbasis blieb der Ausflug unter den dort bei etwa
15.000 Punkten eingezeichneten Aufwärtstrend aber eindeutig. Trotz der
wieder ansteigenden Kurse ab Dienstag fand der Dow nicht wieder in den alten
Trend zurück. Entsprechend sehen wir in dem Anstieg zurück auf 15.000
Punkte ein Pull-Back zurück zu der nach unten gebrochenen Aufwärtstrendlinie.
Klare Zeichen für eine untere Trendwende vermissen wir noch. Plausibel
erscheint für die kommende Woche daher eine abwartende Haltung der Anleger,
auch weil der Handel am Donnerstag durch den Independence Day unterbrochen
wird.
Mittelfristig könnte nun zunächst eine Konsolidierungsphase eingeläutet
worden sein, die zunächst für seitwärts laufende Kurse zwischen
dem Support bei 14.500 Punkten und dem Widerstand bei 15.500 Punkten sorgt.
Für Anleger heißt das gegenwärtig: no action. Sollte der Index
erneut zurückkommen, können technisch orientierte Investoren eine
kleine Call-Spekulation mit einem Einstieg im Bereich von 14.600 Punkten wagen.
Diese muss dann aber auch bei einem Fall unter 14500 Punkte emotionslos verkauft
werden (Stopp-Loss).
