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Noch keine neuen Impulse
Wöchentliche Öl-Analyse
vom 03.06.2013
Der Ölpreis gab in der vergangene Woche nach einem zunächst bullishen
Vorstoß wieder nach und schloss leicht im Minus. In den Büchern
blieb gemessen von Montag bis Montag ein Rückgang von 1,3 Dollar oder
1,2 Prozent.
Damit hielt sich die Notierung erwartungsgemäß in der Seitwärtsrange
zwischen dem Support bei 97,10 und dem Widerstand bei 107 Dollar pro Barrel
Nordseeöl. Noch deutet auch nichts darauf hin, dass der Kurs diese Schiebezone
so bald verlässt. Der MACD deutet darauf hin, dass der Brent Index in
dieser Woche zunächst noch etwas tiefer sinkt, mehr lässt sich aus
technischer Sicht allerdings nicht sagen. Für einen Neu-Einstieg in Puts
oder Calls ist die Lage weiterhin ungünstig, der Kurs bewegt sich zu
sehr in der Mitte der genannten Range. Spekulativ eingestellte Anleger können
versuchen, sich mit Limits an den Rändern, also im Bereich von bspw.
98 und 105-106 Dollar pro Barrel mit antizyklischen Orders zu platzieren.
Alle anderen warten weiter ab, wann sich ein neuer Trend etablieren kann.
Autor: Lutz Mathes