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Stabilisiert
über 13.000 Punkten
Dow Jones-Analyse vom 04.11.2012


In der durch den Sturm Sandy unfreiwillig verkürzten Handelswoche ging
es zunächst mit den US-Aktien aufwärts, anschließend gab der
Dow aber wieder nach. Am Ende schlossen die Blue Chips mit minus 14 Pünktchen
einen Hauch schwächer als eine Woche zuvor. Im unteren Schaubild fällt
als Besonderheit zudem der wie an der Schnur gezogene Verlauf der Tagestiefs
der letzten 7 Handelstage ins Auge. Die Vermuting liegt nahe, dass die FED
in New York bei den beiden letzten Candles evtl. stabilisierend eingegriffen
hat.
Sowohl im Langfrist- als auch im Mittelfrist-Chart notiert der Dow Jones 30
Industrials Average im Bereich seines gleitenden Durchschnitts, die Kursbewegung
nach dem schnellen Anstieg seit Juni normalisiert sich also wieder. Als Unterstützung
taugen die gleitenden Durchschnitte freilich nicht. Dafür kommt am ehesten
der Bereich um 12.800-12.900 Punkte in Betracht (Chart auf Wochenbasis).

So bleibt also objektiv noch Spielraum
nach unten. Für eine eher schwache Woche sprechen auch die beiden MACD-Indikatoren
und die Betrachtung der Bollinger-Bänder, wo der Dow am Freitag an der
Mittellinie nach unten abgeprallt ist.
Gelingt im Verlauf der jetzt startenden Woche dem Kurs eine Stabilisierung
über 12.900 (bzw. spätestens dem Bereich um 12.800) Punkten, so
könnte das der Auftakt für einen durchaus ergiebigen Rebound nach
oben sein. Als Kursziel kämen im Falle einer solch schnellen Stabilisierung
des Aktienmarktes direkt wieder die Hochpunkte bei knapp 13.600 Punkten in
Betracht. Doch bis es dazu kommt, ist auf Basis der technischen Betrachtung
aktuell kein Handlungsbedarf auszumachen.

Autor: Lutz Mathes