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Am
Jahreshoch vorerst gescheitert
Dow Jones-Analyse vom 26.08.2012


Aus Sicht eines Euro-Anlegers hat der Dow sein Hoch aus dem Jahr 2007 bereits
hinter sich gelassen. Doch ohne diesen Währungseffekt sieht es bei den
US-Standardwerten leider nicht so gut aus: In der vergangenen Woche scheiterte
der Vorstoß der Bullen an der Widerstandszone, die sich aus den Hochpunkten
aus dem März und April bei 13.300 Punkten ergibt. Der Dow setzte in Konsequenz
zurück, im Wochenvergleich blieb ein Minus von 117,23 Punkten (-0,9 Prozent).
Noch ist dadurch nicht viel verloren, insbesondere der Aufwärtstrend,
der sich seit dem Tief Anfang Juni einzeichnen lässt, bleibt intakt.
Aber die Indikatoren reagierten empfindlich: Der MACD auf Tagesbasis durchschnitt
seine Signallinie nach unten, die Mittellinie der Bollinger-Bänder wurde
am Donnerstag auch bereits kurz gerissen. Insgesamt steigt damit die Wahrscheinlichkeit,
dass es nicht nur bei einer kurzen Konsolidierung bleibt.

Die technisch entscheidenden Marken sind für die kommende Woche der Widerstand
um 13.300 Punkte, der aus den bisherigen Jahreshochs resultiert, und als wichtiger
Support nach unten der Bereich um 12.900 Punkte, wo die Kurse wieder nach
oben drehen sollten, damit das insgesamt neutrale Bild nicht ins bearishe
kippt. So lange sich der Dow zwischen diesen beiden Chartmarken seitwärts
bewegt, sollten sich Anleger zunächst abwartend verhalten, schließlich
bleiben zunächst alle Möglichkeiten gewahrt.

Autor: Lutz Mathes