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Im
Westen nichts Neues
Dow Jones-Analyse vom 15.07.2012


Der Dow bröckelte im Betrachtungszeitraum leicht ab, am Freitag setzten
dann aber wieder Käufe ein und machten die vorangegangenen Tage wett.
Letztlich schloss der Dow mit +5,6 Punkten die Woche behauptet ab.
Die in der Vorwoche an dieser Stelle genannte Unterstützung bei 12.500
Zählern erwies sich als belastbare Chartmarke. Übergeordnet fügt
sich die Entwicklung in die unten erkennbare Seitwärtsbewegung seit Mai
ein. Die beiden dicht beieinander liegenden Linien bei 12.700 (rot) und 12.800
Punkten (blau) im unteren Chart haben an Bedeutung verloren, dafür ist
der Bereich zwischen 12.500 und 12.900 Punkten technisch relevanter geworden.

Die inzwischen wieder uneinheitliche Lage bei den Indikatoren lässt für
die kommende Woche zunächst noch keinen großen Kurssprünge
erwarten. Plausibel erscheint uns eher eine abwartende Haltung der Anleger,
vermutlich mit insgesamt leicht bullisher Tendenz. Technisch orientierte Anleger
sollten Neuengagements zurückstellen, bis ein nachhaltiger Ausbruch über
12.900 Zähler gelingt, oder der Dow unter 12.500 Punkte fällt. Ersteres
wäre bullish, zweiteres entsprechend bearish zu werten. Angesichts der
eher lethargischen Sommerstimmung an den Börsen halten wir aber einen
Verbleib in der Tradingrange zwischen 12.500 und 12.900 Punkten für wahrscheinlich.

Autor: Lutz Mathes