
In der durch Thanksgiving verkürzten Handelswoche erholten sich die Kurse leicht. Der Dow kletterte in Trippelschritten aufwärts und gewann 65,3 Punkte oder 0,6 Prozent. Die Verluste des vorangegangenen Freitags konnte er damit noch nicht ganz ausgleichen - der erwartete Konsolidierungskurs setzte sich fort.
Die Blue Chips bewegen sich in der schmalen Spanne zwischen der Unterstützung
bei 10.400 Punkten und dem Widerstandsbereich, der sich aus den Hochs zu Jahresbeginn
herleitet. Dieser verläuft in der Spanne zwischen 10670 und 10750 Punkten.

Während die beiden oberen Schaubilder unverändert aufwärts deuten,
bremst der MACD auf Tagesbasis die Erwartungen. Nur knapp behauptet er sich
über seiner Signallinie, so dass die auf Basis der Unterstützung bei
10.400 Punkten eingerichteten Stoppkurse sicherheitshalber aufrecht erhalten
werden sollten. Der Stochastik bewegt sich im neutralen Bereich.
Die nächsten Kaufsignale ergeben sich im Falle eines Ausbruchs über
den jüngsten Hochpunkt bei ~10.600 und das Januar-Hoch bei ~10.750 Punkten.
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Update vom 01.12. (Kurzfristchart aktualisiert):
Nachdem die US-Standardwerte zunächst passgenau auf die genannte Unterstützung zurückgefallen waren, legten sie am Mittwoch wieder spürbar zu. Der Dow bewegt sich auf dem Niveau des jüngsten Hochs im November. Wünschenswert wäre nun ein deutlicher Ausbruch über diesen Level, was als erneutes Kaufsignal (mit Kursziel der Jahreshochs bei ~10.750 Punkten) zu werten wäre.
Vorsicht ist hingegen geboten, falls der Index unter
10.400 Punkte fallen sollte. In diesem Fall wäre die Doppel-Topp-Formation
aus den beiden jüngsten Kursspitzen vollendet.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz