Diese Sicht unterstreicht auch das untere, kurzfristige
Schaubild. Zwar überbot der DAX Mitte November leicht das vorherige
Jahreshoch und bekräftigte damit den Aufwärtstrend, dann aber
folgte vorerst eine Konsolidierung. Diese verlief bisher recht verhalten,
der Index behauptete sich gut auf dem hohen Niveau. Die beiden dargestellten
Indikatoren sind eher unentschlossen, nach der zweiwöchigen Seitwärtsbewegung
aber auch nicht verwunderlich.
Die nur leichte Konsolidierung ist positiv zu werten und könnte in
die von vielen erhoffte Jahresendrallye münden. Jedoch ist ein erneuter
Rückgang unter 4100 Zähler noch nicht auszuschliessen. Es empfiehlt
sich daher, das Verlassen der Konsolidierungszone zwischen 4050 und 4200
abzuwarten.
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Update vom 01.12. (Kurzfristchart aktualisiert):
Mit Beginn der Woche setzte der DAX seine Konsolidierung fort, zog dann am Mittwoch aber deutlich an. Noch brach der Index allerdings nicht über 4200 Zähler aus.
Am Mittwoch nutzte die Notierung die gesamte Spanne zwischen mittlerem und oberem Bollinger Band aus. Dieses obere Band ist es nun auch, das einem möglichen Anstieg im Weg stehen könnte. Charttechnisch stehen die Chancen auf eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung nach der gut zweiwöchigen Konsolidierung nun dagegen nicht schlecht. Insofern entsteht unverändert mit einem Ausbruch über 4200 Punkte ein Kaufsignal.
Strategie: Puts sind nun ausgestoppt, Einstieg in Calls ab einem Schlusskurs über 4200.
Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz