DAX-Analyse vom 15.01.2006

sowie im Anschluss Update vom 18.01.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Januar 2005


Langfristchart seit 1977

Zunächst erreichte der DAX in der Vorwoche ein neues Dreijahreshoch bei 5553 Zählern, das am Donnerstag erneut getestet wurde. Dann aber rutschte die Notierung zum Ende der Woche merklich ab, unter dem Strich ein Wochenminus von 53 Punkten bzw. 1,0 Prozent.

Die guten mittel- und längerfristigen Perspektiven sind durch den kleinen Rückgang nicht beeinträchtigt. Auf Sicht der kommenden Monate sind weitere Kursgewinne greifbar. Der Rückgang unter 5500 Zähler könnte jetzt aber zu einer Korrektur führen. Jedoch selbst ein Rückgang bis zum mittleren Bollinger Band auf Wochenbasis, das aktuell bei 5163 Punkten verläuft, wäre nicht beängstigend.


Wochencandles seit Januar 2000

Auch der untere Chart deutet auf eine Fortsetzung der jüngst begonnenen Korrektur hin. In der vergangenen Woche bildete sich ein äusserst kurzfristiges Doppeltop. Daraus kann zwar keineswegs das Ende der längerfristigen Aufwärtsbewegung abgeleitet werden, kurzfristig zeichnen sich damit aber weitere nachgebende Notierungen ab. Auch die beiden Indikatoren deuten abwärts. Die nächsten Unterstützungen liegen bei 5400 und 5320 Zählern.

Nach dem Unterschreiten des Supports bei 5500 Punkten sollten Anleger sich jetzt auf eine Fortsetzung der Korrektur einstellen. Entwarnung kann erst nach einer Rückkehr über 5500 gegeben werden. Dann liegt das Kursziel bei 5700 Zählern. Im wahrscheinlicheren Fall, nämlich bröckelnder Kurse, lauten die Ziele 5400 und 5320 Punkte.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 18.01. (Kurzfristchart aktualisiert):

Nach kurzer Gegenwehr der Bullen am Montag, als der DAX knapp über die 5500er-Marke zurückkehrte, setzte die erwartete Korrektur ein und übertraf sogar das erste Kursziel von 5400 Zählern.

Auch wenn gegen Ende der Woche eine Aufwärtsreaktion einsetzen könnte, sollten Anleger mit einem Rückgang bis zum nächst tieferen Support bei 5320 rechnen.

Strategie: Jetzt heisst es, an der Seitenlinie auf ein neues Kaufsignal für Calls zu warten.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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