DAX-Analyse vom 12.03.2006

sowie im Anschluss Update vom 15.03.

Chart seit 1977, Chart seit Januar 2003 und Chart ab Juli 2005


Langfristchart seit 1977

Bis zur Mitte der Vorwoche setzte sich die Korrektur fort, dann drehte der DAX noch vor Erreichen der Kreuzunterstützung nach oben. Damit erzielten die deutschen Blue Chips im Wochenvergleich sogar noch ein Plus von 84 Punkten bzw. 1,5 Prozent.

In den beiden oberen, längerfristigen Schaubildern haben sich damit jedoch keine neuen Impulse ergeben. Zwar ist die Gefahr eines raschen Absinkens der Notierung vorerst gebannt. Ein Kaufsignal lässt aber noch auf sich warten, bis das vorherige Hoch bei 5917 Zählern geknackt wird. Bis dahin ist jederzeit auch eine Wiederaufnahme der Korrekturbewegung denkbar.


Wochencandles seit Januar 2000

Positiver präsentiert sich hingegen der untere Chart. Noch deutlich vor Erreichen der Kreuzunterstützung übernahmen die Bullen wieder das Ruder, zeitgleich drehte der Stochastik nach oben und generierte ein Kaufsignal. Zum Ende der Woche schnitt der DAX auch das mittlere Bollinger Band wie Butter. Jetzt ist der Weg bis zum Jahreshoch bei 5917 Zählern frei. Dann muss sich zeigen, ob die Kraft für die schon früher an dieser Stelle anvisierten Kursziele von 6000 und gut 6200 Punkten ausreicht.

Nachdem die Korrektur Mitte der vergangenen Woche vorerst beendet wurde, ist die Lage beim DAX jetzt entspannt. Für die nächsten Tage sind wieder kletternde Kurse zu erwarten. Dem Index eröffnet sich ein Potenzial von gut 100 Zählern, bei einem Sprung über 5917 sollte dann sogar zügig eine "6" an erster Stelle stehen.

kurzfristiger TagesChart

 

Update vom 15.03. (Kurzfristchart aktualisiert):

Der DAX kletterte in der ersten Wochenhälfte planmäßig aufwärts und erreichte schon fast das im Januar markierte Hoch.

Jetzt muss sich im Bereich um 5917 zeigen, ob der Weg auch weiter nach oben zeigt oder wieder eine Korrektur einsetzt.

Strategie: Calls bleiben mit engem Stopp haltenswert, über 5920 dann (nach-)kaufen.

 

Autor: Oliver Schultze / Büro Dr. Schulz


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