
In der vergangenen Woche setzte sich bei den Stoxx-Werten die Abwärtstendenz fort. Der Index fiel um 64,2 Punkte. Das entspricht einem deutlichen Minus von 2,26 Prozent.
Das mittlere Schaubild zeigt nun, dass sich der EuroStoxx 50 Kursindex einer
breiten Unterstützungszone um 2700 Punkte nähert. Die im letzten Update
getroffene Einschätzung zunächst kletternder Kurse erwies sich damit
als falsch.

Im Chart auf Tagesbasis deutet sich die Rückkehr in ruhigere Fahrwasser
an. Zwar zeigt der MACD weiterhin vehement abwärts, doch die Entwicklung
in der letzten Woche ist klar als Konsolidierungsformation zu identifizieren.
Damit muss sich nun zeigen, ob die europäischen Standardwerte die aktuell
erreichte Zone zwischen 2700 und 2800 Punkten nachhaltig verlassen können.
Bis es so weit ist, drängen sich keine Engagements auf.

Update vom 24.03. (Kurzfristchart aktualisiert):
Gleich zu Wochenbeginn gab der EuroStoxx
nach und schöpfte die genannte Bandbreite bis 2700 Punkte aus. Hier verläuft
eine Unterstützungszone, die sich bereits bis November 2002 zurückverfolgen
lässt.
Sollte der Index weiter abwärts taumeln, warten die nächsten Unterstützungen
erst bei 2640 und oberhalb von 2500 Punkten, so dass es aus technischer Sicht
noch nicht zu spät wäre, mittels Puts auf einen weiteren Kursrückgang
zu setzen. Eine solche Position sollte aus Vorsichtsgründen auf Einstiegsniveau
abgesichert werden.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz