
In der vergangenen Woche konnten Anleger bei den eropäischen Standardwerte von deutlich steigenden Kursen profitieren: Der EuroStoxx50 Kursindex legte knapp 82,6 Punkte oder 3,2 Prozent zu. Die an dieser Stelle gegebene prozyklische Call-Empfehlung erwies sich damit als Treffer.
Das Bild auf Wochenbasis zeigt, dass der Index damit an seiner übergeordneten
Abwärtstrendlinie kratzt, was sehr positiv zu werten ist. Allerdings wartet
im Bereich von 2700 Punkten die nächste (allerdings schwache) Widerstandzone.
Sie resultiert aus einem Zwischenhoch im November 2002.

Die Kursgewinne der zwei letzten Wochen, kombiniert mit den bisher doch nur sehr verhaltenen Chartsignalen aus den USA sollten Anleger daher nun vorsichtig machen. Aus technischer Sicht wäre es plausibel und wünschenswert, wenn der Index nun zunächst das erreichte Terrain behauptet. Ein zu schneller Anstieg birgt grundsätzlich die Gefahr eines deutlichen Einbruchs.
Auf Tagesbasis konnte der EuroStoxx sein bisheriges Hoch nur knapp toppen. Dennoch besteht eine eine gute Chance, dass er die genannte Widerstandszone bei 2700 Punkten noch erreicht. Anschließend muss sich zeigen, ob Käufe den Index noch höher treiben können. Für Anleger ist es Zeit, die Stoppkurse für bestehende Calls nachzuziehen.
Der Börsen-Wandplaner 2004 ist da:

Update vom 12.11. (Kurzfristchart aktualisiert):
Die vorsichtige Haltung erwies sich bis
zur Wochenmitte als richtig. Der Index gab Terrain preis, ohne jedoch neue Chartsignale
auszulösen.
Der Stochastik deutet kurzfristig auf eine Fortsetzung der Konsolidierung.
Autor: Lutz Mathes / Büro Dr. Schulz