Nachdem das
Gold bis zum vergangenen Freitag noch zu den Gewinnern der Finanzkrise
zählte, stürzte die Notierung am Freitag in der Spitze
um sage und schreibe mehr als 100 US-Dollar in die Tiefe.
Nun ist auch das Edelmetall einmal mehr von den extremen Kursverläufen
an den Märkten eingeholt worden. Eine vernünftige Prognose
fällt da schwer. Klar ist eigentlich nur, das nichts klar ist.
Zwar steht die Notierung wieder über 850 US-Dollar, dieser
Support hat zuletzt aber an Bedeutung verloren. Im Oktober zeichnete
sich eine Unterstützung bei 825 ab. Sollte diese Marke unterschritten
werden, liegt ein Rückgang bis auf 750 US-Dollar in der Luft.
In Nordrichtung liegt ein recht massives Widerstandsbündel
im Bereich zwischen 930 und 960 Dollar.