
Daher sollten
Anleger den Verlauf der nächsten Tage genau beobachten. Denn während
der Stochastik Oszillator im unteren Schaubild ein frisches Kaufsignal präsentiert,
drehte der MACD erst vor wenigen Tagen auf Verkaufen. Somit ist die Indikatorenlage
uneinheitlich, weder ein Durchbruch nach unten noch eine ordentliche Aufwärtsreaktion
stellen letztlich eine Überraschung dar.
Die Unterstützungszone um 2200 Zähler ist damit das Zünglein
an der Waage in der kommenden Woche. Behauptet sich der Nasdaq oberhalb dieser
Marke, winkt eine Aufwärtsbewegung mit Kursziel ~2350. Durchbricht die
Notierung jedoch den Support bei 2200 Punkten signifikant nach unten, drohen
kräftige Kursverluste. In den folgenden Wochen rückt dann die runde
Marke von 2000 Zählern ins Visier.

Autor: Oliver Schultze